

| Die
erste MASTER-Festplatte
am
ersten IDE-Controller, dem Controller IDE-0, ist die Festplatte
/dev/hda Die zweite SLAVE-Festplatte am ersten IDE-Controller, dem Controller IDE-0, ist die Festplatte /dev/hdb Die erste MASTER-Festplatte am zweiten IDE-Controller, dem Controller IDE-1, ist die Festplatte /dev/hdc Die zweite SLAVE-Festplatte am zweiten IDE-Controller, dem Controller IDE-1, ist die Festplatte /dev/hdd das Gleiche gilt auch analog dann, wenn am zweiten Controller zumeist ein CD/DVD-Laufwerk und ein CD/DVD-Brenner hängen, das ist in der Regel zu 90 Prozent so. Dann ist das DVD-Laufwerk meistens /dev/hdc und der Brenner /dev/hdd. Bewußt
führe ich jetzt hier die Bezeichnungen für
SCSI-Festplatten
und USB-Laufwerke nicht mit auf, um die Verwirrung nicht noch
grösser zu machen, als sie möglicherweise schon ist.
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| Erklärung: Rot Masterboot-Record, MBR, die erste Festplatte muss aktiviert sein, sonst kann kein System von der Festplatte starten Blau die Linux-System-Partition, alle Verzeichnisse des Verzeichnissbaumes, außer /opt und /home, die hier nur zu ihren Mountpoints hda5 und hda6 verlinkt sind - d.h. deren Daten liegen dort und nicht in der Systempartition. Bei mir ist diese Partition 10 bis 12 GByte gross, das reicht für ein sehr umfangreiches Debian-Linux. Hellblau die Partition /dev/hda5 /opt, sie nimmt alle zusätzlichen Anwendungen auf, die nicht unter /usr zu finden sind, bei mir meist ca. um die 10 GByte gross Grün die Partition /dev/hda6 /home, auf der sich die User-Verzeichnisse befinden, die alle Ihre persönlichen Daten und Einstellungen beinhalten, bei mir immer so gross, wie der größtmögliche verbleibende Restplatz auf der Platte, hier ca. 60 GByte. Auf der zweiten Festplatte bedeutet das Grün ein zweites persönliches Verzeichnis für Daten, Downloads, Projekte und alles mögliche, was hoch und heilig gehalten wird und nicht verloren gehen darf. Um dieses Verzeichnis ebenso zu nutzen zu können, wie das eigene Home-Verzeichnis, muss man die Schreib- und Benutzerrechte eventuell nachträglich unter für sich selbst einrichten. Gelb dies ist die Swap-Partition, d.h. jene Partition, die Linux benutzt, wenn Ihr RAM-Speicher mal nicht ausreichen sollte. Ab 1024 MB RAM-Speicher lege ich diese Swapfile jedoch gar nicht mehr an, sie wird m.E. bei soviel Arbeitsspeicher nicht mehr benötigt. Bei bis zu 512 MB Arbeitsspeicher verzichte ich auf die Swapfile jedoch noch immer nicht. Meine Swapfile ist grundsätzlich 1,5 GByte gross, zugegeben sehr gross. Bis jetzt bin ich aber noch immer nicht überzeugt, dass das Verschwendung wäre. Denn wie gross diese Swap vernünftigerweise wirklich sein sollte, darüber streiten sich die Gelehrten. Es heißt nämlich, dass Linux sowieso nur 128 MB Swapfile nutzen könnte, was aber so aus meinen Erfahrungen heraus nicht stimmen kann. Als ich probeweise einmal den 512er RAM-Speicher aus einem Rechner entfernte und gegen einen 128 MB-Riegel austauschte, nutze Linux zeitweise, besonders bei gleichzeitig laufender TV-Karte und einer umfangreichen Bildebearbeitung, sowie einem gleichzeitig laufenden Kopiervorgang fast den gesamten Swapspeicher bis nahezu an die Grenze von 1,5 GByte aus. Also gänzlich sinnlos ist er damit sicher nicht und Linux kann auch mehr Swapspeicher sinnvoll einsetzen als nur 128 MB. Schwarz bezeichnet hier die erweiterte Partition /dev/hda3, in der die logischn Laufwerke hd5, hd6 und swap angelegt wurden Grau umfasst nur die Darstellung der gesamten Platte als physisches Ganzes die Farben Schwarz und Grau sind aus diesem Runde nur als Ränder sichtbar |
OK, dann geht es jetzt hier
zur detaillierten
Installation von Debian-Linux 3.1r0a mit vielen Screenshots. So schafft
es
dann sicher jeder, sein Debian auf den Rechner zu bekommen. Viel Erfolg.