letzte Aktualisierung am 10.11.2005     http://www.iso4you.de
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Notwendigerweise:




ehe Verzweifling aufkommt, einige Worte "zwischendurch" zur Partitionierung der Festplatten:

Man kann von vornherein wirklich nicht behaupten, dass die Partitionierung im Linux oder Unix allgemein komplizierter wäre, als unter Windows, sondern es ist nur ungewohnt mit den völlig fremden Bezeichnungen der Partitionen umgehen zu müssen. Das Prinzip von primärer und erweiterter Partition und logischen Laufwerken in erweiterten Partitionen ist haargenau das Gleiche wie im Windows.

Während man aus dem Windows die festgefügte "Nummerierung" der Partitionen mittels Buchstaben gewöhnt ist und diese im Verlaufe von Jahren in Fleisch und Blut übergegangen ist, vergisst man schnell, dass sich unter der Decke ebenfalls eine logische Aufgliederung der Festplatten verbirgt, die sich übrigens vom Linux gar nicht unterscheidet. Man muss allerdings wissen, welche Partition ist eine primäre und aktive Partition, welche ist eine extensive Partition und was sind logische Laufwerke innerhalb einer extensiven Partition. Im Windows nimmt uns das System das "Mit-Denken-Müssen" ab und verteilt die Buchstaben frei weg.

Grundsätzlich benötigen Sie immer mindestens eine primäre Partition. Es ist nicht möglich eine Festplatte nur mit einer externen Partition einrichten zu wollen. Ist ja eigentlich auch logisch, oder? Wie kann irgendwo etwas zweites allein existieren, wenn nichts Erstes vorhanden ist ? Andersherum ist es dagegen aber möglich, die gesamte Festplatte als eine einzige grosse primäre Partition einzurichten. Mit einer Festplatte als "nur erweiterte Partition" geht so etwas nicht.

Echte Probleme bereiten dem Linux-Neuling die Bezeichnungen für Festplatten und Laufwerke

Die erste MASTER-Festplatte am ersten IDE-Controller, dem Controller IDE-0, ist die Festplatte   /dev/hda
Die zweite SLAVE-Festplatte am ersten IDE-Controller, dem Controller IDE-0, ist die Festplatte   /dev/hdb

Die erste MASTER-Festplatte am zweiten IDE-Controller, dem Controller IDE-1, ist die Festplatte   /dev/hdc
Die zweite SLAVE-Festplatte am zweiten IDE-Controller, dem Controller IDE-1, ist die Festplatte   /dev/hdd

das Gleiche gilt auch analog dann, wenn am zweiten Controller zumeist ein CD/DVD-Laufwerk und ein CD/DVD-Brenner hängen, das ist in der Regel zu 90 Prozent so. Dann ist das DVD-Laufwerk meistens /dev/hdc und der Brenner /dev/hdd.

Bewußt führe ich jetzt hier die Bezeichnungen für SCSI-Festplatten und USB-Laufwerke nicht mit auf, um die Verwirrung nicht noch grösser zu machen, als sie möglicherweise schon ist.


Die primären Partitionen, von denen man mehrere einrichten kann, aber nur wirklich maximal zwei davon auf einer Festplatte sinnvoll sind, tragen die Bezeichnungen hda1 und hda2, wenn es sich um die Festplatte hda handelt. Dass die Bezeichnungen hdb1 und hdb2 lauten müssten, wenn es die zweite Festplatte am ersten IDE-Controller wäre, leuchtet inzwischen sicher auch jedem ein.

Windows verlangt zwingend nach der ersten primären Partition auf der ersten Festplatte. Nur wenn Ihr BIOS es ermöglicht, auch von der zweiten Festplatte zu booten, als ob es die erste wäre, könnte Windows auf die zweite Festplatte gepackt werden. Doch davon gehen wir jetzt aus möglichen Verwirrungsgründen nicht aus. Logische Laufwerke in erweiterten Partitionen tragen die Bezeichnungen ab hda5 aufwärts. Die Bezeichnungen hda3 und hda4 umschreiben die erweiterten Partitionen, die als solche nicht direkt verwendet werden können, sondern die logischen Laufwerke, nennen wir sie mal Unterpartitionen, aufnehmen müssen. Externe Partitionen sind ohne logische Laufwerke demnach nicht nutzbar. Das ist übrigens auch im Windows so und wer sich an die MS-DOS-Zeiten mittels fdisk erinnert, weiß, dass das auch schon immer so gewesen ist.


Das sieht dann möglicherweise so aus:

Meine favoritisierte Variante LINUX, ALLEIN ZUHAUS - Linux auf zwei Festplatten, allein im Rechner





Die nebenstehende Zeichnung ist farblich unterlegt wie folgt, sie öffnet sich durch Anklicken im extra Fenster:





Erklärung:

Rot        
Masterboot-Record, MBR, die erste Festplatte muss aktiviert sein, sonst kann kein System von der Festplatte starten
Blau      
die Linux-System-Partition, alle Verzeichnisse des Verzeichnissbaumes, außer /opt und /home, die hier nur zu ihren Mountpoints hda5 und hda6 verlinkt sind - d.h. deren Daten liegen dort und nicht in der Systempartition. Bei mir ist diese Partition 10 bis 12 GByte gross, das reicht für ein sehr umfangreiches Debian-Linux.
Hellblau
die Partition /dev/hda5  /opt, sie nimmt alle zusätzlichen Anwendungen auf, die nicht unter /usr zu finden sind, bei mir meist ca. um die 10 GByte gross
Grün
die Partition /dev/hda6  /home, auf der sich die User-Verzeichnisse befinden, die alle Ihre persönlichen Daten und Einstellungen beinhalten, bei mir immer so gross, wie der größtmögliche verbleibende Restplatz auf der Platte, hier ca. 60 GByte.
Auf der zweiten Festplatte bedeutet das Grün ein zweites persönliches Verzeichnis für Daten, Downloads, Projekte und alles mögliche, was hoch und heilig gehalten wird und nicht verloren gehen darf. Um dieses Verzeichnis ebenso zu nutzen zu können, wie das eigene Home-Verzeichnis, muss man die Schreib- und Benutzerrechte eventuell nachträglich unter für sich selbst einrichten.
Gelb
dies ist die Swap-Partition, d.h. jene Partition, die Linux benutzt, wenn Ihr RAM-Speicher mal nicht ausreichen sollte. Ab 1024 MB RAM-Speicher lege ich diese Swapfile jedoch gar nicht mehr an, sie wird m.E. bei soviel Arbeitsspeicher nicht mehr benötigt. Bei bis zu 512 MB Arbeitsspeicher verzichte ich auf die Swapfile jedoch noch immer nicht. Meine Swapfile ist grundsätzlich 1,5 GByte gross, zugegeben sehr gross. Bis jetzt bin ich aber noch immer nicht überzeugt, dass das Verschwendung wäre. Denn wie gross diese Swap vernünftigerweise wirklich sein sollte, darüber streiten sich die Gelehrten. Es heißt nämlich, dass Linux sowieso nur 128 MB Swapfile nutzen könnte, was aber so aus meinen Erfahrungen heraus nicht stimmen kann. Als ich probeweise einmal den 512er RAM-Speicher aus einem Rechner entfernte und gegen einen 128 MB-Riegel austauschte, nutze Linux zeitweise, besonders bei gleichzeitig laufender TV-Karte und einer umfangreichen Bildebearbeitung, sowie einem gleichzeitig laufenden Kopiervorgang fast den gesamten Swapspeicher bis nahezu an die Grenze von 1,5 GByte aus. Also gänzlich sinnlos ist er damit sicher nicht und Linux kann auch mehr Swapspeicher sinnvoll einsetzen als nur 128 MB.
Schwarz
bezeichnet hier die erweiterte Partition /dev/hda3, in der die logischn Laufwerke hd5, hd6 und swap angelegt wurden

Grau
umfasst nur die Darstellung der gesamten Platte als physisches Ganzes

die Farben
Schwarz und Grau sind aus diesem Runde nur als Ränder sichtbar




Obgleich der Partitionierer im Debian-Linux-Installer die mannigfaltigsten Partitionen zum Anlegen anbietet, Sie brauchen für den normalen Gebrauch wirklich nur drei, maximal vier Partitionen auf der ersten Platte.  Wenn Sie wirklich das System bis ins Krümelchen zergliedern, dann sieht das zwar sehr professionell aus, hat aber m.E. keinerlei wirklichen Nutzen in einer Normal-Installation - höchstens den Schaden, dass Ihnen die /usr plötzlich nicht mehr ausreicht, weil sie sich verschätzt haben.
Die erste primäre Partition /dev/hda1 nimmt das Betrtiebssystem nahezu komplett auf. Ich bin der Ansicht, dass 10 Gigabyte vollauf ausreichen und auch ausreichend Reserven anbieten, wenn man eine zweite logische Partition /dev/hda5 als /opt ausgliedert. Die Partition /opt nimmt alle Anwendungen auf, die man zusätzlich installiert und die nicht zum Debian-(default)-angebot zählen. solche Anwendungen können ziemlich viel Speicher belegen, z.B. das T-COM-Telefonverzeichnis, der Routenplaner, das Brockhaus Universal-Lexikon, Openoffice-2.0 oder die kostenpflichtige und sehr umfangreiche Variante von TuxRacer. Zusätzlich habe ich noch alle mit wine emulierten Anwendungen in ein Verzeichnis ~/winsoft innerhalb /opt gepackt. Meine /opt ist 11 GByte groß und belegt sind inzwischen 7,4 GB, die sonst zusätzlich auf der /dev/hda1 das Hauptverzeichnis /~ belasten würden. Der Hauptgrund für die Anlage einer speziellen Partition /opt ist aber der, dass man im Falle einer Neu-Installation des gesamten Systems, die Partition /opt nicht neu anlegt, sondern samt deren Inhalt erhält und wieder einbindet. Da auch die ebenfalls logische Partition /dev/hda6 für das Verzeichnis /home/~ bei einer notwendigen Neuinstallation des Systems erhalten bleiben sollte, hat man danach auch sofort seine persönlichen Einstellungen und alle Verknüpfungen zu den Anwendungen auf /opt wieder zur Verfügung. Auf diese Art und Weise - je nach Abhängigkeit wie groß und spezialisiert man installiert hat, kann dann sogar die Neu-Installation effektiver und schneller sein, als das Rückspielen eines Backups.

Wirklich unverzichtbar, ist damit eine separate Partition für das Home-Verzeichnis. Die automatischen "userfreundlichen" Installer-Versionen richten mitunter die Festplatten in einem riesigen Stück ein und erstellen bestenfalls noch eine Swapfile. Bei einem Systemcrash endet das dann immer mit dem Totalverlust aller persönlichen Daten und Einstellungen und nach einer Neu-Installation beginnt der User von Punkt Null an, alles wieder neu aufzubauen und einzurichten. Kein Linuxfreund, der auch nur halberwege etwas von der Materie versteht, kann eine solche automatische Partitionierung sinnvoll nachvollziehen. Das ist Windows-Ideologie. In den Linux-Foren wurde es seinerzeit hart diskutiert, was das für ein Nachteil sein, aber solche renommierten Distributionen wie z.B. Suse und Fedora richten bei der automatischen Partition noch immer keine /home ein. Auch Debian besitzt eine solche automtische Partitionierfunktion, die ich aber selbst nie getestet habe, weil sie bei mir null Rolle spielt. Verzichten Sie deshalb in Ihrem eigenen Interesse grundsätzlich auf die automatische Partitionierung! Sie machen dann wirklich alles irgendwann noch einmal.
Die Partition mit dem Verzeichnis /home muss man einrichten, sie ist unverzichtbar! Um das Verzeichnis /home, in dem sich unser persönliches User-Verzeichnis befindet, nicht unnötig vollzupumpen, empfiehlt es sich früher oder später der Einbau einer zweiten Festplatte /dev/hdb vorzusehen, die man der Einfachheit halber auch in einem Stück als /dev/hdb1, d.h. als primäre Partition anlegt. Man kann aber auch in bestimmten Abständen der /home auf eine USB-Festplatte auslagern. Der Lösungswege gibt es wie immer, sehr viele. Wie man das Verzeichnis einer zweiten eingebauten Festplatte dann benennt, ist Linux egal. Hauptsache es ist eindeutig und die Mountpoints sind korrekt gesetzt. Man kann es direkt im Verzeichnisbaum, d.h. an der Wurzel anlegen als /backup; /archiv oder sonstwas oder mit einem gleichen Namen im Verzeichnis /mnt/ anlegen. Beides ist normal. Vergessen Sie aber dann auch nicht, das Verzeichnis, welches ihre Festplatte bezeichnet, auch wirklich im Verzeichnis /mnt  als Unterverzeichnis anzulegen. Bei der Anlage im Verzeichnis /mnt wählt man die bisher übliche und konventionellere Methode und tippt eventuell beim manuellen Mounten des Laufwerks ein paar Buchstaben mehr ein. Ein anderer Unterschied besteht meiner Ansicht nach nicht. Das Anlegen des Verzeichnisses direkt im Wurzelverzeichniss ist moderner und dem heutigen Bestreben nach ständiger Vereinfachung geschuldet.



Möglich und machbar, aber nicht unbedingt sehr sicher:

Windows und Linux auf einer gemeinsamen Festplatte

Im Normalfalle hat man in seinem frisch gekauften Computer nur eine Festplatte drin, die zumeist am primären ersten HDD-Controller hängt, also als /dev/hda. In einem solchen Fall geht es natürlich auch, mit beiden Betriebssystemen zu arbeiten. In den meisten Fällen klappt das, aber in ein paar wenigen Fällen geht so etwas manchmal auch daneben. Nämlich dann wenn die Partitionstabelle von einem System neu geschrieben wird und aus irgendeinem unerfindlichen Grund vom anderen System nicht mehr erkannt werden kann. In der Regel sollte das nicht so sein, aber es gibt bekannte Ereignisse, bei denen offensichtlich irgendeine klitzekleine Kleinigkeit in dieser Partitionstabelle von einem System anders behandelt wird, als es das zweite System haben möchte und aus ist es. Ich habe selbst sogar schon erlebt, dass Partitionen, die mit Mandriva angelegt worden waren, von Debian 3.0 nicht erkannt werden konnten. Eigentlich ein Unding, aber beim Computer gibt es das Wort unmöglich definitiv nicht, wenn es um Überraschungen geht.
Auch Windows XP ist immer für Überraschungen gut. Aus einem Grund, der nicht nachvollziehbar war, bezeichnete Windows-XP Partitionen, wenn sie mit cfdisk im Linux angelegt waren trotz FAT-32 als "ungültig". Ich hielt das erst für eine neue MS-Schikane und schimpfte über Windows, bis ich Monate später bei einem erforderlichen Festplattenwechsel feststellen musste, dass das Problem nur mit einer Exelsior-Festplatte auftrat, danach mit einer Samsung nicht mehr.

So wie jetzt hier dargestellt, funktioniert das, wenn das zuerst installierte Windows die neu geschriebene Partitionstabelle des Linux und den Eintrag des Bootloaders in den MBR akzeptiert. Bei den neueren Linux-Versionen, speziell bei Debian 3.0 -Testing und dann Debian 3.1 (Sarge) habe ich nie mehr erleben müssen, dass das miteinander nicht harmonierte. Es ist prinzipiell auch egal, ob Sie in der erweiterten Partition die vier logischen Laufwerke so aufteilen oder die Reihenfolge anders wählen. Installiert Linux den Bootloader GRUB in den MBR, dann weiss dieser, wo er die Dateien zum Booten des Linuxsystems zu suchen hat und stellt die richtigen Verbindungen automatisch her. Ob Sie dann die grüne oder die blaue Sektion mit ext3 formatieren und als /home benutzen und die verbleibende mit FAT-32 für den gemeinsamen Zugriff einrichten, ist von der Sache her egal. Es müsste beides funktionieren.




Empfehlenswert, sicher, die wenigsten Probleme sind zu erwarten:


Die absolut sichere Version - Windows und Linux, sauber getrennt in einem Rechner

Wenn man seinen Rechner kauft und sich nur eine Festplatte darin befindet, ist damit meist der SLAVE-Adapter am IDE-Port-0 noch frei, weil normalerweise CD/DVD-Laufwerk und entsprechende Brenner am IDE-Port-1 als Master und Slave angedockt werden. Man kann also eine zweite Festplatte am ersten IDE-ATA-Controller, gejumpert als Slave, zusätzlich einbauen (lassen). Das eröffnet dann wirklich die beste und sicherste Version beide Betriebssysteme auf einem Rechner benutzen zu können. In meinem Falle sähe das als Vorschlag so aus:


die erste Festplatte ist die, die von Anbeginn an in Ihrem Rechner befindlich war. Auf der ist meistens Windows XP als MS-gewollte Beigabe. Von dieser Platte aus startet der Rechner auch, sie ist aktiv, d.h. ein MBR wurde angelegt und die Windows-Startinformationen befinden sich darin. Formatieren Sie unter Windows eine weitere logische Partition als FAT-32 für den gemeinsamen Zugriff beider Betriebssysteme. Mehr passiert an dieser Festplatte und an Ihrem Windows XP nicht.

Die zweite, zumeist nachträglich eingebaute Festplatte am Slave-Adapter des ersten IDE-Controllers partitionieren Sie so, wie ersichtlich, den MBR können Sie aktivieren (das hat den Vorteil, dass Sie die Festplatte auch gegebenenfalls ausbauen und als Master in einem anderen Gerät mit der Linux-Installation weiter verwenden können).

Allerdings sollten Sie dann beim Partitionieren und Installieren aufpassen, dass Sie den Bootloader GRUB im richtigen MBR anlegen, nämlich auf /dev/hda und nicht auf /dev/hdb, denn dann startet nach mühevoller Installation nichts und es kommt Freude auf.

Ein weiterer Fehler, besonders bei der ersten Installation ist der, dass Neulinge den Bootloader in die Partition /dev/hda1 versenken wollen und dann daran verzweifeln, dass das System ihnen ständig die Meldung an den Kpf wirft, es gäbe keinen MBR. Der Computer ist ein vollendeter Trottel - er tut nämlich nur einzig und allein das, was wir ihm vorher eingegeben haben. Aus diesem Grunde sind seine Fehlermeldungen nichts weiter als die reine Wahrheit. Der Bootbereich einer Festplatte gehört nämlich zu keiner Partition, er existiert unabhängig von dieser und in der Partition ist kein MBR vorhanden. Auffallend ist es dann, was das manchmal für aufgeregte Postings in Foren ergibt, dass das blöde Linux doch schon wieder nicht funktionieren würde.

Ich habe in den zurückliegenden Jahren lernen müssen, dass wirkliche Problem zu 99 Prozent fleischgeworden vor dem Computer sitzt und nicht weiß, was richtig ist. Nur ein Prozent sind wirkliche Bugs in der Software.

Im Klartext für jedermann heißt das - der Bootloader gehört zwar auf die Festplatte aber normalerweise nicht in die Partition! Das heißt, dass der Ort für GRUB nicht /dev/hda1  ist, sondern nur schlicht und einfach /dev/hda. Dann klappt es auch später mit dem Booten.

Erstellen Sie sich aber trotzdem in jedem Falle für Ihre Linux-Installation eine extra Startdiskette, sonst können Sie das Linuxsystem beim oben erwähnten Plattenwechsel nicht mehr hochfahren. Diese Diskette benötigen Sie ebenfalls beim ersten Booten einer möglicherweise umgesteckten oder aus einem anderen Rechner ausgebauten Festplatte zwingend. Dass Sie diese Festplatte eventuell neu jumpern müssen, sei nur beiläufig erwähnt.

Gut, OK  - Sie sind nun hoffentlich nicht vollends verwirrt und wollen jetzt mit der Installation des Debian-Systems weitermachen?


Hier ist später ein weiterführender Link vorgesehenOK, dann geht es jetzt hier zur detaillierten Installation von Debian-Linux 3.1r0a mit vielen Screenshots. So schafft es dann sicher jeder, sein Debian auf den Rechner zu bekommen. Viel Erfolg.